Landeshauptstadt Düsseldorf
Projekt 1:
Die Landeshauptstadt Düsseldorf setzt in den verschiedenen Abteilungen der Stadtverwaltung mit MapInfo ein zentrales Geoinformationssystem (GIS) ein. Im Laufe der Zeit wurden große Geodatenbestände aufgebaut, die einer breiten Nutzung zugeführt werden. Um die Daten noch effizienter nutzen zu können, sollen diese im direkten Zugriff in einer Oracle-basierenden Datenbank verfügbar sein. CISS TDI hat bei der Landeshauptstadt Düsseldorf einen Prototyp für einen Geodatenserver/Geodata Warehouse eingerichtet. Ziel des Prototyps war es, die prinzipielle Realisierbarkeit eines Geodatenservers und seiner wichtigsten Funktionen praktisch nachzuweisen, insbesondere den parallelen Zugriff mit verschiedenen GIS. Als Werkzeug für den ETL-Prozess (Extrakt, Transform, Load) wurde CITRA eingesetzt, das die Daten aus den verschiedenen Ämtern in das neutrale Format CITRA übernimmt und bedarfsgerecht aufbereitet, um sie dann in die Datenbank zu laden. Auf das Geodata Warehouse können Anwender z.B. mit MapInfo, GeoMedia, MapXtreme und künftig weiteren Systemen ohne weitere Konvertierung direkt zugreifen. Die Datenbank ist für zukünftige Erweiterungen ausgelegt, um die ämter- bzw. abteilungsübergreifende Nutzung zu ermöglichen. Sowohl Datenimport als auch Export können dabei mit Hilfe des ETL-Tools CITRA in neuen Formaten bzw. Datenmodellen erfolgen.
Ansprechpartner: Herr Klaus Engelhard, ITK-Rheinland, Standort Düsseldorf, Hafenstr. 7
Projekt 2:
Mit der Einführung des Amtlichen Liegenschaftskataster-Informationssystem (ALKIS) besteht für die Landeshauptstadt Düsseldorf die Notwendigkeit, die ALKIS-Daten für Nutzer außerhalb der Katasterverwaltung in einem geeigneten Datenmodell in einem auf Oracle basierenden Geodata Warehouse bereitzustellen. Neben den ALKIS-Daten stehen weitere Geodatenbestände für verschiedenste Nutzer und Anwendungen bereit. Somit kann der Zugriff auf die Daten im direkten Zugriff erfolgen. Für weitere Aufgaben können die Daten aus dem Warehouse zur lokalen Verarbeitung aus der Datenbank extrahiert werden. Mit Hilfe der von CISS TDI entwickelten CITRA-Schnittstelle und der dazugehörigen Konfiguration NAS nach Oracle können die ALKIS-Daten unter Einhaltung des offiziellen Standards in die Oracle-Datenbank übernommen werden. Die Schnittstelle NAS nach Oracle liefert qualitativ hochwertige Ergebnisse, u.a. in der grafischen Darstellung. Präsentationsobjekte wie beispielsweise Gebäudesymbole, Beschriftungen und Zuordnungspfeile werden gemäß der amtlichen Präsentationsregeln der jeweils gültigen GeoInfoDok erzeugt. Auch Sachdaten wie Objektnummern, Objektschlüssel und Textzusätze werden vollständig und aufbereitet übernommen. Alle im ALKIS-Objektartenkatalog enthaltenen Objektarten werden unterstützt und die Codelisten der AdV für die Klartextdarstellung von Schlüsseln, z.B. Gebäudefunktion, genutzt.
Ansprechpartner: Herr Klaus Engelhard, ITK-Rheinland, Standort Düsseldorf, Hafenstr. 7