Beratung

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Sie möchten geografische Informationssysteme optimal in Ihre Arbeitsprozesse integrieren, oder wollen Veränderungen an bestehenden Systemen vornehmen? Sie benötigen bestimmte Ergebnisse oder Auswertung, wissen aber nicht, wie Sie diese Ziele auf effizientem Weg erreichen können? Ihr Ziel ist es, Arbeitsprozesse zu optimieren, Ressourcen zu schonen? Nach einer Übernahme müssen Sie unbekannte Daten verarbeiten? Sie möchten oder müssen Ihr bisher eingesetztes System ablösen?

Gemeinsam mit Ihnen analysieren wir Ihre Anforderungen, um Prozesse zu gestalten, die sich optimal in Ihre Arbeitsabläufe integrieren. Unsere Berater analysieren Ihre IT-Infrastruktur, Ihre Daten, bestehende Lizenzverträge und andere relevante Faktoren und ermitteln daraus die für Sie beste Lösung. Bei Bedarf evaluieren wir zusammen mit Ihnen auch weitere Möglichkeiten, die sich durch den Einsatz neuer Software oder ergänzender Produkte ergeben würden.

Haben Sie sich über potentielle Neuanschaffungen oder Dienstleistungen bereits selbst umfassend informiert? In einem kleinen Workshop können wir Ihnen auch hier helfen, Ihre Vorauswahl abschließend zu bewerten und auf ihre Zukunftsfähigkeit hin zu prüfen.

Geodata Warehouse (GDW)

Bei Infrastrukturunternehmen und Energieversorgern spielen Geodaten und Geoinformationssysteme (GIS) eine wichtige Rolle. Eine große Herausforderung ist dabei in der Regel die einheitliche Darstellung und Zusammenführung von Daten aus verschiedenen Quellen und Formaten. Sobald diese zusammengeführt sind, müssen die Daten zudem an verschiedene Nutzerkreise mit unterschiedlichen Anforderungen bereitgestellt werden. Ein Warehouse übernimmt eine solche Aufgabe, indem Daten aus verschiedenen Quellen in einer gemeinsamen, zentralen Datenbank qualitätsgesichert vorgehalten und bei Bedarf exportiert werden.

Für viele unserer Kunden war die Umstellung von ALK auf ALKIS und die umfassende Möglichkeit der Fortführung (NBA) der ALKIS-Datenbestände Grund für die Auseinandersetzung mit der Thematik Warehouse. Zusätzlich zu den Anforderungen rund um ALKIS trat vermehrt die Anfrage auf, Daten zu kombinieren, um den Wert der einzelnen Datenbestände zu erhöhen. So ist es zum Beispiel sinnvoll, sich bei größeren Bauvorhaben in der eingesetzten Planungssoftware Wasser- oder Naturschutzgebiete als Hintergrundkarte anzeigen zu lassen.

Ein weiterer Umstand, der schnell eine zentrale Datenhaltung in den Fokus rückt, ist die Zusammenlegung von Aufgaben und die interdisziplinäre Zusammenarbeit über Abteilungen, Institutionen, Unternehmen, Ämter oder Gemeinden hinweg. Liegen die Daten in einem Warehouse vor, können alle Beteiligten, unabhängig vom eingesetzten GIS, schnell und effizient auf die Daten zugreifen und bei Bedarf auch nur das gerade benötigte Gebiet abfragen. Auch die Verwaltung einer zentralen Datenbank neben den jeweiligen GIS-File-Datenbeständen und der Möglichkeit zentral verwalteter Dienste macht ein Warehouse für viele Nutzer interessant.

Im Zusammenhang mit einer ALKIS-Fortführung bietet das Geodata Warehouse von CISS TDI immense Vorteile. In einem Warehouse sind – im Gegensatz zu gängigen GI-Systemen – Differenzdaten einfacher und vor allem umfassender (z.B. im Fall von unvollständigen Objekten) zu verwalten und zu bearbeiten.

OGC-Standards ermöglichen den direkten Zugriff auf die im Warehouse vorgehaltenen Daten, ohne weitere Konvertierung und ohne zusätzliche Schnittstellen. Es können jederzeit weitere Datenbestände ergänzt werden, auf die alle Systeme Zugriff haben. Sie entscheiden einfach, welche Inhalte Sie in Ihrer Planungssoftware benötigen. Auch Systemwechsel verlieren dadurch ihren Schrecken: Ihre Daten sind nicht nur für Ihre Fachanwendung nutzbar.

Eine zentrale Datenhaltung kann in verschiedenen Datenbanken (Oracle, MySQL, PostgreSQL/PostGIS, Microsoft SQL-Server) vorgenommen werden. Somit kann die Entscheidung für eine Datenbank auf wirtschaftlicher oder fachlicher Basis erfolgen. Sind bereits Lizenzen in Ihrem Unternehmen vorhanden, bietet es sich ggf. an, auch für das Geodata Warehouse diese Lizenzen zu nutzen.

Zusätzlich zur systemübergreifenden Datennutzung bietet das Warehouse weitere Vorteile. Es können zum Beispiel alle Dienste, die Sie als Datenanbieter zur Verfügung stellen möchten oder müssen, über einen einzigen Diensteserver aus Ihrer Datenbank heraus erzeugt werden. Zuständig für die Pflege und Wartung der zentralen Datenbank, des Geodata Warehouse und der daran anknüpfenden Prozesse muss in diesem Fall auch nur eine einzige Stelle sein. Dies spart Arbeit und Ressourcen, was bei einer dezentralen Datenhaltung mehrfach in unterschiedlichen Abteilungen (je nach Zuständigkeit) anfallen würde.

Das Geodata Warehouse folgt dem Prinzip aller Werkzeuge von CISS TDI: modularer Aufbau, Schritt für Schritt ergänzbar und vollständig parametrierbar. Entscheiden Sie, wie viele Datenbestände im ersten Schritt integriert werden. Somit haben Sie die volle Kostenkontrolle und können je nach Budget flexibel die weiteren Schritte planen.

Und dennoch gilt: eine Trennung von Primärdatenbestand in Form von File-Datenbeständen aus dem Erfassungs-GIS und einem Auswertedatenbestand in einem zentralen Warehouse ist vollkommen unproblematisch und Teil unserer Geodata-Warehouse-Lösung. Mit unserer Schnittstellen- und ETL-Software CITRA stellen wir sicher, dass alle Ihre Anforderungen an die zu verarbeitenden Daten erfüllt werden.