Weißflächenkartierung | Potenzialflächenanalyse

Effiziente Planung. OpenData. OpenSource.

Konfliktfreie Standorte zu finden ist kein Kinderspiel. Immissionsschutz, naturschutzrechtlich bedeutsame Gebiete, gesetzliche Abstandsregelungen für Anlagen untereinander oder auch zu bebauten Flächen, Landschaftspflege, Wasserwirtschaft, Luftverkehrsrecht, militärische Anlagen, … All das und noch einiges mehr, muss bei der Planung von Standorten bzw. bei Potenzialflächenanalysen berücksichtigt werden. Bundeslandspezifische Regelungen erschweren Analysen und Planungen zusätzlich.

In QGIS lassen sich all diese Informationen per Tabellen, als Text, per WFS oder in Form anderer Geodatenformate einbinden. CISS TDI bietet Ihnen ein QGIS-Plug-in mit welchem die Daten anschließend automatisiert miteinander kombiniert und verschnitten werden können.

Alle benötigten Daten werden entsprechend ihrer Eigenschaften in QGIS eingebunden. Das QGIS-Plug-in von CISS TDI ist nach Installation über die reguläre QGIS-Werkzeugleiste aufrufbar und kann per einfachem Klick gestartet werden. Nach Auswahl eines Projektgebietes, werden alle folgenden Arbeitsschritte nach einmalig festgelegtem Ablaufplan automatisiert abgearbeitet: Laden der relevanten Layer, Pufferbildung entsprechend eingestellter Abstandsregeln, „Ausstanzen“/Subtrahieren der gepufferten Ausschluss-Flächen vom Projektgebiet. Das Ergebnis ist eine Kartendarstellung, welche auf einen Blick mögliche Weißflächen aufzeigt, die wiederum die Grundlage für weitere Planungen und Analysen bilden. Eine erste Kategorisierung der Weißflächen anhand eines bestimmten Kriteriums (z.B. Abstand zum nächsten Umformer, ….) ist ebenfalls möglich, um so eine weitere Entscheidungsebene zu erzeugen.
Zur weiteren Analyseunterstützung stehen dem Nutzer zusätzliche, frei verfügbare Metadaten / Informationen direkt in QGIS zur Verfügung. Diese können zum Beispiel Angaben zu Verwaltungseinheiten (Kreis, Gemeinde oder Bürgermeister) oder zu sozialen Netzwerken (Bürgerinitiativen, Forschungsgemeinschaften, …) sein, die wiederum aus frei zugänglichen Daten im Internet (z.B. Wikipedia, DBpedia, …) abgefragt werden können.

Vorteile des QGIS-Plug-ins zur Weißflächenkartierung | Potentialflächenanalyse

  • Offene Daten können direkt in QGIS eingebunden und auch als Metainformationen angezeigt werden
  • Informationen, welche einem Wandel unterliegen können (wie zum Beispiel Abstandsmaße), können in Tabellen einfach ergänzt oder aktualisiert werden
  • Direkte Pufferbildung entsprechend individueller Vorgaben (es sind auch mehrere Puffer für verschiedene Anforderungen möglich)
  • Flächen werden direkt verschnitten / subtrahiert, so dass mögliche Freiflächen sofort ersichtlich sind
  • Freiflächen / Weißflächen können entsprechend eines Ampelsystems kategorisiert werden (z.B. nach „Zufahrtswege vorhanden?“ oder „Nähe zum nächsten Umformer“)
  • Aus der reinen Weißflächenkartierung entsteht durch Einbindung weiterer Daten, wie zum Beispiel COSMO-REA-Daten, eine interaktive Karte zur Potentialflächenanalyse
  • Große Zeitersparnis durch automatisierte Abläufe nach einmalig zu erstellender Konfiguration (Wiederholbarkeit der Abläufe)
  • Reduzierte Fehleranfälligkeit durch automatisierte Prozesse

 

Das QGIS-Plug-in ist Bestandteil des Forschungsprojekts LIMBO (weitere Infos hier) und befinden sich aktuell in der Entwicklungsphase.

Weiterführende Informationen:
Vortrag von Robert Müller, Windenergietage 2019 "Grünes Licht für Weiß- und Potentialflächenanalyse"

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